Wir sind eine Flexible Grundschule!

Seit dem Schuljahr 2015/16 ist die Grundschule Goldkronach eine flexible Grundschule. Hierbei soll es den Kindern ermöglicht werden, die ersten beiden Jahrgangsstufen in einem, in zwei oder auch in drei Jahren zu durchlaufen.

Die flexible Grundschule versucht, die unterschiedlichen Voraussetzungen, die Kinder aufgrund ihres Alters, Umfeldes und Entwicklungsstandes mitbringen, gezielter aufzufangen. Im Mittelpunkt steht das einzelne Kind mit seinem Lernprozess und Lerntempo.

Koordinierende Ansprechpartnerin an unserer Schule ist Frau Melanie Weber.

 

 

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Was kennzeichnet die FLEGS?

  •   Jahrgangsgemischte Klassen
  • Anknüpfung an vorschulische Bildung und Erziehung
  • Erhebung der individuellen Lernausgangslage (FIPS)
  • Individualisierende Lernangebote
  • verschiedene Formen der Leistungserhebung
  • flexible Verweildauer
  •  Koordination Kindergarten – Grundschule

 

Vorteile

Die Kinder …

  •  erhalten individuelle Lernchancen, die in diesem Maß in Regelklassen nicht möglich wären
  •  lernen voneinander - die „natürlichste Art zu lernen“
  •  arbeiten auf unterschiedlichem Niveau und in unterschiedlichen Arbeitsgeschwindigkeiten, an gleichen Themenbereichen und werden somit nicht in ihrem Lernen gebremst         
  • erfahren Sozialkompetenz 

 

 

Hierzu kann ein Film "Flexible Grundschule konkret"der an der Modellschule St. Peter und Paul in Landshut gedreht wurde, unter dem folgendem Link abgerufen werden.

http://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/1336.html

 


Seit dem Schuljahr 2017/18 sind wir auch SINUS-Schule! 

Näheres dazu finden Sie unter dem Link: 

 

https://www.isb.bayern.de/schulartuebergreifendes/faecherspezifische-themen/mint/sinus/

 

 

 

Nach erfolgreicher Bewerbung ist unsere Grundschule seit dem Schuljahr 2017/18 SINUS-Schule. Das SINUS-Programm wurde 2009 vom Kieler Leibniz-Institut bundesweit ins Leben gerufen und hat das Hauptanliegen, die Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts zu steigern. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit wird das Programm, das ursprünglich vier Jahre laufen sollte, seit 2013 in Bayern kontinuierlich verlängert.

Das Kollegium der Schule wird unter der Koordination von Frau Paintmeyer und Frau Pöhlmann, SINUS-Berater und Ansprechpartner der Schule, in Zusammenarbeit mit anderen Schulen innerhalb der SINUS-Gruppe fachkompetent begleitet. Darüber hinaus nehmen die Lehrkräfte der Schule an den regionalen SINUS-Tagungen sowie in Zusammenarbeit mit der TUM an Mathematik-Lehrerworkshops teil. Hierbei sollen Innovationsprozesse im Bereich des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts auf Schulebene angeregt und erprobt werden.

Die Unterrichtsentwicklung im SINUS-Programm setzt an empirisch belegten, typischen und zentralen Problemen des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts an.

Das zentrale Modul sind „Gute Aufgaben“. Sie lassen individuelle Lernwege auf unterschiedlichem Niveau zu und fördern somit die Kinder in ihren jeweiligen Begabungen.

Die beiden nächsten Schuljahre stehen unter dem Schwerpunkt „Problemlösendes Denken im Geometrieunterricht und im sachbezogenen Mathematikunterricht für Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen.“

Im Schuljahr 2018/19 wird zunächst der Themenbereich Raum und Form im Mittelpunkt stehen. Die Geometrie bietet aufgrund der motivierenden und anschaulichen Aufgaben viele Möglichkeiten, die Problemlösefähigkeit bei Kindern zu schulen.

 

 

Das erste Schulgruppentreffen fand daher unter dem Thema „Operieren mit ebenen Figuren und Körpern“ statt. Anhand verschiedener Lernumgebungen wurde aufgezeigt, wie neben dem problemlösenden Denken auch die Raumvorstellung auf unterschiedlichen Niveaustufen gefördert werden kann. Das zweite Treffen thematisierte das Herstellen von Beziehungen zwischen zwei- und dreidimensionalen Darstellungen räumlicher Gebilde, wobei der Würfel im Mittelpunkt stand. Im letzten Gruppentreffen werden die Lernumgebungen „Tangram und Parkettieren“ behandelt, die das Legen mit ebenen Figuren veranschaulichen.